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Geschichte

 

Sattlermeister Otto Heuer eröffnete 1892 eine Sattler- und Tapezierwerkstatt in Dannenwalde in der Ostprignitz. Er fertigte hauptsächlich Kutsch- und Arbeitsgeschirre für Pferde an. Es wurden aber auch Polstermöbel in der Werkstatt angefertigt und repariert.

Die Ostprignitz war stark durch die Landwirtschaft geprägt Bauern aus den umliegenden Dörfern brachten Ihre Pferdegeschirre zur Reparatur und die eigene Landwirtschaft ernärte die Familie.

 

Im Januar 1930 übernahm Wilhelm Otto Heuer die väterliche Werkstatt. An der Arbeit änderte sich wenig. Die häusliche Landwirtschaft sowie die Sattlerei waren Lebensgrundlage zur damaligen Zeit. 3 Hektar Land, drei Kühe und sechs Schweine sowie Enten und Hühner waren für die Versorgung der Familie wichtig, denn vom Sattler- und Polsterhandwerk allein ließ es sich kaum leben. Die Werkstatt war im Wohnhaus der Familie Heuer untergebracht. "Otto mok mal dat ferrig" riefen einst vom Wohnzimmer aus die Bauern die dort warteten. Rechnungen wurden nur einmal im Jahr geschrieben. Im Jahre 1953 wurde die erste größere Sattlerwerkstatt in Dannenwalde gebaut.

Es war nicht einfach, denn Steine dafür mussten von weit her, hinter Havelberg heran geschafft werden.  1961 übernahm Günter Kiekbach von seinem Schwiegervater den Betrieb. Zu vor war er drei Jahre als Geselle bei Otto Heuer tätig. Mit Arbeit wurde es immer besser. Es wurden jetzt nicht mehr nur Pferdesielen gebaut und repariert, durch das entstehen von MTS und später KfL wurde die Nachfrage nach Planen für Traktoren und Anhänger und Bezüge für Fahrzeugsitze immer größer.

 

Günter Kiekbachs Sohn Jürgen erblickte 1950 das Licht der Welt und führte die Familientradition weiter. Er wurde Polsterer und arbeitete später im elterlichen Betrieb. 1980 machte er sich auf eigene Pfade und baute sich eine Firma auf seinem Grundstück auf. Dadurch wurde die Firma in zwei selbständige Berufszweige geteilt, nämlich in einen reinen Polsterbetrieb und eine Sattlerei. Im Juli 1980 begann der Schwiegersohn von Günter Kiekbach, Roland Schlöffel mit in der Sattlerei zu arbeiten, denn Aufträge wurden es immer mehr. Er schulte zum Sattler um. und machte 1985 seinen Meisterabschluss im Sattlerhandwerk.

Am 01.01.1990 übernahm Roland Schlöffel die Firma von Seinem Schwiegervater. Mit der Währungsunion wurde es aber nötig sich einen komplett neuen Kundenstamm aufzubauen. Fahrzeugplanen, Innenver- kleidungen für Nutzfahrzeuge und Bootspersenninge haben die längste Tradition in unserer heutigen Produktpalette. 1993 wurde eine neue Werkstatt mit einer Fläche von 360 m² gebaut um eine breitere Produktpalette anbieten zu können. Dadurch war es möglich, Planen für PKW-Anhänger aber auch Planen für Sattelauflieger zu konfektionieren.

Im Jahr 2003 integrierten wir einen weiteren Geschäftszweig in unserer Firma. Der Sohn des Firmeninhabers, Enrico Schlöffel ist seit dieser zeit für die technische Konfektion und Beschriftung von Fahrzeugen und Planen zuständig. Der Maschinenpark wurde den Anforderungen entsprechend immer moderner. Heute arbeiten wir mit  vielen Firmen aus ganz Deutschland eng zusammen. Die Produktpalette wird dabei immer mehr erweitert.

Sie umfasst:

Planenkonfektion und Beschriftung

Zelte

Hallenabtrennungen

Lamellenvorhänge

Markisen

Textile Architektur

Fahrzeuginnenausstattung

Bootspersenninge und Polster